Sonntag, 26. Oktober 2014
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Lack, Öl oder Wachs

Heimwerken: Alten Holzdielen neuen Glanz verpassen

aufgearbeiteter alter HolzbodenDer natürliche Charme von Holzfußböden liegt wieder voll im Trend. Unter so manchem Teppichboden verbergen sich alte, längst vergessene Holzdielen. Diese freizulegen und aufzuarbeiten, ist meistens preiswerter und oft schöner als eine Neuverlegung. Mit ein wenig Geschick kann man strapazierten Holzböden auch selbst eine Verjüngungskur verpassen.

Abschleifen, Trocknen, Spachteln - der Aufwand lohnt sich

Mit einem geliehenen Profigerät - zum Beispiel aus dem Baumarkt - geht das Abschleifen der Dielen relativ einfach und schnell. Doch damit ist es nicht immer getan. Leichte Dellen im Holz lassen sich ebenfalls mit dem Schleifgerät glätten, schwieriger wird es mit größeren Wölbungen. Mögliche Feuchtigkeit sollte zunächst austrocknen, bevor verzogene Dielen durch Schrauben oder Nägel fixiert werden. Risse im Holz lassen sich dagegen gut mit einer Mischung aus Holzleim und Schleifstaub spachteln.

Versiegelung: Vorteile und Nachteile von Lack, Öl und Wachs

Sind alle Schäden behoben, geht es an die Versiegelung: Zur Wahl stehen Lack, Öl und Wachs. Dabei sind mit Lack versiegelte Böden abriebfester und pflegeleichter als geölte und gewachste. Öle und Wachse bieten aber den Vorteil, dass das Naturmaterial Holz seine Atmungsfähigkeit nicht verliert. Ausschließlich mit Öl behandeltes Holz braucht die meiste Pflege. Deshalb empfiehlt es sich, die Oberfläche nach dem Ölen zusätzlich zu wachsen. Insgesamt bringt diese Methode die meisten Vorteile: Das Holz kann seine Trümpfe für das Raumklima voll ausspielen und lässt sich darüber hinaus problemlos nachbehandeln oder gezielt reparieren.

Bienenwachs konserviert und veredelt Holzböden

Bienenwachs, Pflanzenöle, Naturharze und Pigmente aus Mineralien gelten seit Generationen als Bestandteile dauerhaften Holzschutzes. Das Konservierungsmittel Bienenwachs wird heute auch gerne zur Veredelung von Holzoberflächen eingesetzt. Denn es erzeugt seidig glänzende Oberflächen, erhält die Atmungsaktivität des Holzes und vermeidet die statische Aufladung der Bodenbeläge. Übrigens ist seine Gewinnung außerordentlich mühsam: Rund 30.000 fleißige Bienen benötigen 50 Tage, um rund 270 Gramm Wachs zu erzeugen.



- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus -

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