Mittwoch, 22. November 2017
Sie sind hier:  Themen-Fenster Wohnen + Garten  > Schutz-Tipps vor...
Klicken Sie auf einen der gewünschten Unterpunkte:

Fenster und Türen richtig sichern

Schutz-Tipps vor Einbruch in der dunklen Jahreszeit

Wohnhaus mit BalkonenMit Beginn der dunklen Jahreszeit startet auch die Hochsaison für Einbrecher. Deshalb raten Sicherheitsexperten gerade in den Monaten November bis März zu erhöhter Vorsicht, betonen jedoch grundsätzlich: Vorbeugender Einbruchschutz zahlt sich aus! Einige gute Tipps zeigen, was Hausbesitzer und Mieter tun können, um sich selbst und ihren Besitz vor Eindringlingen zu schützen.

"Bei mir ist sowieso nicht viel zu holen" ist eine häufige Ausreden derjenigen, die das Thema Einbruchschutz am liebsten verdrängen würden, berichtet die Stiftung Warentest. Doch ein Einbruch verursacht nicht nur ersetzbare materielle Verluste, oft sind damit auch unersetzliche Gegenstände für immer verloren. Zudem führt ein Einbruch bei dem Opfer häufig zu seelischen Belastungen und Ängsten vor einem erneuten fremden Eindringen in die eigenen vier Wände. Umso wichtiger ist es, sich als Mieter oder Hausbesitzer angemessen vor Einbrechern zu schützen.

Hier einige wichtige Tipps zum Einbruchschutz:

 

Fenster und Türen verschließen und speziell sichern

Ganz grundsätzlich gilt: Balkontüren, Fenster und Außentüren sollten fest verschlossen werden, auch wenn man das Haus nur kurz verlässt. Fenster oder Türen sollte man auch auf keinen Fall gekippt lassen. Besonders einladend für Einbrecher sind vor allem leicht erreichbare und von außen schlecht einsehbare Fenster und Türen.

Unabhängig davon sollte man seine Fenster zusätzlich ausreichend sichern, denn in 80 Prozent aller Fälle dringen Einbrecher auf diesem Weg in Einfamilienhäuser ein. Bei Neubauten ist es ratsam, Fenster mit Aufhebelschutz und Türen mit einer Mehrfachverriegelung zu wählen. Bei älteren Fenstern können Zusatzschlösser nachgerüstet werden. Denn Fenster, aber auch Türen und Rollläden ohne spezielle Einbruchssicherungen können von Einbrechern in wenigen Sekunden geöffnet werden. Zudem sollten Rollläden tagsüber nicht geschlossen werden, denn Sie signalisieren Einbrechern: Hier ist niemand zu Hause! - Über diese Sicherungen hinaus kann man selbstverständlich auch mit einer Alarmanlage für zusätzliche Abschreckung sorgen.

Einstieghilfen unzugänglich machen

Wer verrückbare Wassertonnen im Garten stehen hat oder Leitern im Geräteschuppen aufbewahrt, sollte diese so sichern, dass der Einbrecher sie nicht nutzen kann.

Hinweise auf Abwesenheit vermeiden

Der Briefkasten sollte nicht überlaufen wie die geleerte Mülltonne tagelang am Straßenrand stehen. Denn beides deutet genauso darauf hin, dass niemand daheim ist, wie die Urlaubs-Ansage auf dem Band des Anrufbeantworters oder ein entsprechender  Hinweis bei Facebook: "Einbrecher durchforsten gezielt soziale Netzwerke auf Statusmeldungen, die Abwesenheit signalisieren. Urlaubs- und Ausflugsfotos sollten man also erst nach Rückkehr von einer Reise einstellen.

Ersatzschlüssel sicher deponieren

Wer einen Ersatzschlüssel außerhalb der eigenen vier Wände aufbewahren möchte, sollte diesen bei Nachbarn oder Freunden und Verwandten deponieren. Also nicht unter der Fußmatte oder unter einem Stein im Vorgarten verstecken. Denn Einbrecher kennen diese Verstecke. 

Katzenklappen richtig anbringen

Wer eine Katzenklappe an einer ungünstigen Stelle anbringt, öffnet Einbrechern ebenfalls Tür und Tor. Fenster- oder Türgriffe sollten durch die Öffnung nicht erreichbar sein, weder mit der Hand noch mit einem Hilfsmittel. Mieter benötigen zur Anbringung einer Katzenklappe sowieso immer die Zustimmung des Vermieters, da ihnen weder die Fenster noch die Türen ihrer Wohnung gehören.

Bei Einbruch Ruhe bewahren und Abstand halten

Entdeckt man einen Einbruch, sollte man möglichst Ruhe bewahren und die Polizei rufen. Die Wohnung oder das Haus sollten nicht weiter betreten werden, da sich die Täter noch darin befinden könnten. Außerdem könnten so wichtige Spuren für die Polizeiarbeit verwischt werden. Besser ist es, das Haus aus sicherem Abstand zu beobachten, bis die Polizei eintrifft. Falls die Einbrecher aus sicherer Entfernung sogar noch gesichtet werden: Aussehen, Kleidung, Fluchtrichtung und gegebenenfalls auch Angaben zum Fluchtfahrzeug sowie andere Auffälligkeiten notieren und der Polizei mitteilen. Sofort sperren lassen sollte man gestohlene Kreditkarten, EC-Karten, Sparbücher oder Handys.

Hausratversicherung informieren

Hat man eine Hausratversicherung, sollte diese schnellstmöglich über den Einbruch und die Schäden informiert werden. Diesbezüglich ist es auch ratsam, die Versicherungssumme regelmäßig an den aktuellen Hausratwert anzupassen, sonst könnte es zu Problemen hinsichtlich einer vollumfänglichen Regulierung des Einbruchschadens kommen.

Wertgegenstandsliste anfertigen

Um jederzeit einen Überblick über vorhandene Wertgegenstände wie Fernseher, Kameras oder Bilder bereitzuhalten, ist die Führung einer entsprechenden Liste empfehlenswert. Hilfreich sind auch Rechnungen und Fotos von teuren Schmuckstücken oder antiken Gegenständen. Sichergestelltes Diebesgut kann auch besser zugeordnet werden, wenn man Wertgegenstände mit den eigenen Initialen versehen hat.



- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus.de -
- Quellen: Reader's Digest // Zurich Gruppe // R+V-Infocenter // Stiftung Warentest

Schriftgröße ändern:
  • groß
  • mittel
  • normal
Kostenloser Newsletter:
Abonnieren Sie hier die
E-Mail-Nachrichten von serviceseiten50plus!
Kostenloser Newsletter
Eingang zum Club50plus
Nutzername:
Passwort:

Passwort vergessen?

Hier kostenfrei Mitglied werden!