Donnerstag, 26. April 2018
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Brennstoff - Temperatur - Luftzufuhr

Tipps für Ofenbesitzer: Richtig heizen mit Holz

Heizkamin für den WohnbereichHeute wieder beliebte Feuerstätten wie Kaminöfen, Heizkamine und Kachelöfen spenden angenehme Wärme und sorgen für eine ganz besondere Atmosphäre in Wohnung und Haus. In der Regel überzeugen moderne Geräte durch eine effiziente Verbrennung und niedrige Emissionen. Entscheidend ist aber auch die richtige Behandlung durch ihre Besitzer hinsichtlich wesentlicher Heizfaktoren.

Wer sich guten Gewissens am typischen Knistern der Holzscheite und an der romantischen Stimmung erfreuen möchte, die das Flammenspiel des Kaminfeuers erzeugt, sollte sich vor einem Kauf informiert haben, wie er geeignete Brennstoffe auswählt, das Holzfeuer richtig anfacht und für eine optimale Temperatur und Luftzufuhr im Brennraum sorgt.

Nur trockenes Brennholz verwenden

Grundsätzlich darf neben Holz- und Braunkohlenbriketts nur gut getrocknetes Holz verbrannt werden - darauf weist der Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. hin. Die Holzscheite müssen dazu - je nach Scheitgröße, Holzart und Lagerweise - für ein bis drei Jahre an einem vor Witterung geschützten, aber luftigen Ort gelagert werden. Erst nach dieser Zeit sinkt der Wassergehalt des Holzes auf unter 20 Prozent - und man erhält den hohen Heizwert trockenen Holzes - und damit eine preisgünstige Heizenergie.

Entscheidend - die richtige Luftzufuhr

Genaue Angaben zum richtigen Heizen finden sich in der Bedienungsanleitung des Geräte-Herstellers, die man unbedingt genau durchlesen und beachten sollte. Eines jedoch gilt immer: Entscheidend für eine optimale Verbrennung ist die Luftzufuhr. Beim Anzünden ist es wichtig, möglichst schnell hohe Temperaturen zu erreichen. Dies gelingt am besten mit dünn gespaltenem Holz und handelsüblichen Anzündern. In dieser Phase benötigt das Feuer viel Sauerstoff - deshalb die Luftzufuhr höher einstellen. Sobald sich ein Glutbett gebildet hat, können größere Holzscheite oder Briketts nachgelegt werden. Dabei muss die Luftzufuhr gedrosselt werden.

Weniger Holz ist mehr

Wichtig sind übrigens auch Zeitpunkt und Menge der Brennstoffzugabe. Wenn der Feuerraum zu voll gepackt ist, entwickeln sich zu viele Verbrennungsgase, die dann nur unvollständig verbrennen und nicht nur das Festbrennstoffgerät, sondern auch den Schornstein in Mitleidenschaft ziehen. Besser ist es, häufiger kleinere Mengen Holz oder Briketts nachzulegen. 



- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus.de -
- Quelle: HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V.

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